*gesellschaft macht geschlecht* - Aktionstage 2013 - Rückblick

DJ_ane Workshop mit Lindas Tante in Jena

Über 15 Hochschulen waren dabei. Knapp 130 Veranstaltungen haben stattgefunden. Unzählbar all die Menschen, die mit diskutiert, sich ausprobiert und zugehört haben.

Die Aktionstage * gesellschaft – macht – geschlecht * die im November diesen Jahres zum achten Mal bundesweit stattgefunden haben waren ein großer Erfolg.

Ein Mix aus Kultur und Politik, Diskussion und Spaß hat von Dresden über Bielefeld bis nach Regensburg und Eichstätt-Ingolstadt deutlich gemacht, dass sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung wichtig ist. Vielfältige Veranstaltungen haben Bewusstsein geschaffen für die unterschiedlichsten Dimensionen und Facetten von Sexismus und Homophobie. Ein Zeichen dafür, dass Widerstand laut wird und werden wird so lange Exklusionen auf dieser Basis existieren. Besonders deutlich wurde an den Programmen der in diesem Jahr teilnehmenden Hochschulen aber auch, dass dort nicht stehen geblieben wird. Die Überschneidungen mit anderen Diskriminierungsformen wurden in vielen Veranstaltungen angesprochen und bedacht.

Die Bandbreite der Veranstaltungen reichte dabei von Filmscreenings über Diskussionsveranstaltungen und Konzerten bis zu Workshops zum Ausprobieren.

So konnten sich die Teilnehmer*innen des DJ-Workshops mit DJ Lindas Tante in Jena beispielsweise am Mixen und Scratchen versuchen. Es gab technische und theoretische Inputs, viel Zeit zum Ausprobieren und kreative und praktische Tipps wie auf sexistische Übergriffe auf der Tanzfläche reagiert oder mit problematischen Textzeilen in Liedern umgegangen werden kann.

In Bielefeld wurde bei den Aktionstagen besonders Wert darauf gelegt möglichst viele Themen und Ungleichheitsverhältnisse anzusprechen. Dabei war es nicht nur die thematische Breite und der Umfang die das Programm der Aktionstage so fantastisch gemacht haben, sondern auch die Auswahl der Referent*innen machte die gewünschte Vielfalt der Inputs deutlich.

In Eichstätt-Ingolstadt fanden die Aktionstage zum ersten Mal statt und die Organisator*innen hier konnten sich nicht nur über eine überraschend rege Teilnahme sondern auch viel positives Feedback freuen.

An der Uni Freiburg hisste das die Aktionstage organisierende 'Referat für sexuelle Orientierung und sexuelle Identität' der Studierendenschaft gemeinsam mit dem Rektorat die Reggenbogenflagge um ein Zeichen gegen Sexismus und Homophobie zu setzen.

Auch die Hochschule ist kein von gesellschaftlichem Sexismus und von Homophobie freier Raum, aber die rege Teilnahme an den Aktionstagen zeigt, dass wir gemeinsam daran etwas verändern können. An dieser Stelle sei allen gedankt, die sich tatkräftig in die Organisation der Veranstaltungen eingebracht haben, allen Teilnehmer*innen die mitdiskutiert haben und allen Unterstützer*innen.

Auf ein weiteres Jahr voller Aktionen!


Weitere Bilder

Das Hissen der Regenbogenflagge in Freiburg
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