Die Aktionstage 2014 - ein Rück- und ein Ausblick

Über 17 Hochschulen waren dabei. Knapp 150 Veranstaltungen haben stattgefunden. Unzählbar all die Menschen, die mit diskutiert, sich ausprobiert und zugehört haben. Die Aktionstage * gesellschaft – macht – geschlecht * die im November diesen Jahres zum neunten Mal bundesweit stattgefunden haben waren ein großer Erfolg.

Mit einem Mix aus Politik und Kultur von Eichstätt-Ingolstadt bis nach Rostock, von Potsdam bis nach Aachen wurde dem bestehenden Heterosexismus etwas entgegengestellt und ein deutliches Zeichen für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung gesetzt. Vielfältige Veranstaltungen haben Bewusstsein geschaffen für die unterschiedlichsten Dimensionen und Facetten von Sexismus und Homophobie. In einer gemeinsamen bundesweiten Aktion haben die Organisator_innen und Teilnehmer_innen gezeigt, dass es ein großes Interesse daran gibt, der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens näher zu kommen.

Die Bandbreite der Veranstaltungen reichte dabei von Filmscreenings über Diskussionsveranstaltungen und Konzerten bis zu Workshops zum Ausprobieren. So hoben die Organisator_innen der Veranstaltungen in Potsdam es als besonders spannend hervor im Rahmen von spontanen Aktionen auf dem Campus mit anderen Studierenden ins Gespräch zu kommen und im grauen universitären Alltag eine Plattform zu schaffen um sich über sexistische Strukturen auszutauschen. Auch die sogenannte 'gläserne Decke' als direkter Ausdruck immer noch vorherrschender patriarchaler Strukturen wurde hier in den Fokus der Auseinandersetzungen gesetzt.

In Eichstätt-Ingolstadt fanden die Aktionstage in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal statt und die Organisator_innen konnten sich nicht nur über eine rege Teilnahme, sondern auch viel positives Feedback freuen. Stereotypen Vorstellungen und Rollenbildern über ein Fotoprojekt auf den Grund zu gehen hat dabei nicht nur den Teilnehmer_innen viel Freude bereitet.

Auch die Hochschule ist kein von gesellschaftlichem Sexismus und von Homophobie freier Raum, aber die rege Teilnahme an den Aktionstagen zeigt, dass wir gemeinsam daran etwas verändern können. An dieser Stelle sei allen gedankt, die sich tatkräftig in die Organisation der Veranstaltungen eingebracht haben, allen Teilnehmer_innen die mitdiskutiert haben und allen Unterstützer_innen.

Auf ein weiteres Jahr voller Aktionen!

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