Wozu Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie?

Sexistische Diskriminierung und Beleidigungen von Schwulen und Lesben ist für viele Student*innen an den Hochschulen nicht vorstellbar. Als nach außen hin oft tolerante und "weltoffene" Umgebung gehört das nach Ansicht vieler Studierender der Vergangenheit an. Die Betroffenen wissen jedoch genau, dass das nicht stimmt.

Frauen sehen sich täglich mit vielen Klischees und Vorurteilen konfrontiert: Fragen, warum sie denn ein technisches Fach studieren, schlechtere Chancen zu Promovieren oder Belästigungen durch Professor*innen. Schwule und Lesben werden beleidigt, wenn sie durch Stadt und Campus laufen, ein "Coming Out" bedeutet häufig schlechtere Chancen für die akademische Karriere und Sticheleien der Arbeitskolleg*innen. Den meisten Student*innen bleiben diese Probleme verborgen.

Hierzu bietet der fzs an, sich innerhalb einer Aktionswoche an gesellschaft macht geschlecht - Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie zu beteiligen. In einem selbst gewählten Mix aus Politik und Kultur soll ein Rahmen für Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und Kulturveranstaltungen gegeben werden.

Die Aktionstage finden als dezentrale Kampagne an einzelnen Hochschulorten gleichzeitig statt. Studierendenschaften, Referate und Initiativen vor Ort füllen die Tage mit Leben, indem sie Veranstaltungen zu den verschiedensten Themen organisieren, Ausstellungen zeigen oder Lesungen und Konzerte organisieren. Der freie zusammenschluss von student*innenschaten (fzs) koordiniert hierbei die einzelnen Hochschulstandorte und unterstützt die VeranstalterInnen vor Ort mit einheitlichen Materialien, Medienarbeit und Hilfe bei der Suche nach Themen und Referent*innen.

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