Materialien

Unter dem Menüpunkt Texte findet Ihr jede Menge Hintergrundtexte und unter Tipps Überlegungen zur Gestaltung eurer Aktionswoche. Unter dem Menüpunkt Plakatvorlagen findet ihr das aktuelle Plakat und die aktuellen Aufkleber zu den Aktionstagen. Ihr könnt Sie direkt und einfach bestellen.


Wie organisiere ich eine Aktionswoche?

Die Aktionswoche wird an den einzelnen Hochschulen durch die Studierendenvertretung, einzelne Referate (Frauen-, Lesben-, Schwulen-, Gleichstellungreferate etc.) organisiert. Gegebenenfalls bietet es sich an, die Woche gemeinsam mit dem Kulturreferat oder einer lokalen Initiative zu organisieren.

Der Begriff "Woche" ist damit nicht unbedingt wörtlich zu nehmen. Im Rahmen dieser einwöchigen Kampagne können sowohl tägliche Veranstaltungen stattfinden, als auch eine einmalige Lesung oder ein Vortrag. Was ihr macht, bleibt euch überlassen und hängt natürlich von euren Ideen und eurer zeitlichen Verfügbarkeit ab.

Der Anfang

Du hast Interesse, bei den diesjährigen Aktionstagen mitzumachen?

1) Sprich mit anderen Menschen in deiner Student*innenvertretung, zum Beispiel dem Kulturreferat, Fachschaften oder Arbeitskreisen und entscheidet, ob ihr mitmachen wollt. Überlegt euch schonmal, in welchem Umfang ihr Aktionstage auf die Beine stellen möchtet und könnt.

2) Meldet euch beim fzs, unter kein-sexismus@fzs.de und werdet alle Fragen los, die ihr habt. Laßt euch auf die Mailingliste zu den Aktionstagen eintragen. HIer könnt ihr Ideen und Programme austauschen und Fragen stellen an diejenigen, die an anderen Hochschulen Aktionstage ausrichten.

3) Überlegt euch, wer in eurer Stadt mitmachen könnte. Warum nicht Kinos und Theater als Verbündete gewinnen? Buchläden, Kneipen, Geschäfte? Warum nicht Redebeiträge und Flugblätter auf dem Konzert? Und warum nicht gemeinsam mit den anderen beteiligten gemeinsame Forderungen entwickeln? Die Aktionstage könnten auch der Anfang für eine zukünftige Zusammenarbeit sein.

Darüber hinaus könnt ihr natürlich eure eigenen Publikationen (AStA-Zeitung, Infoblatt, Referats-Infoemail) nutzen, um zeitgleich zu den Aktionstagen einen thematischen Schwerpunkt auf Sexismus und Homophobie zu legen.

Welche Forderungen sind sinnvoll?

Aus Eurer politischen Arbeit bzw. durch den Kontakt mit lokalen Initiativen ergeben sich die Forderungen, die ihr auf der lokalen Ebene erhebt. Gibt es an eurer Hochschule oder in eurer Stadt ein ganz besonderes Problem? Setzt vielleicht eure Hochschule immer noch keine Richtlinie gegen sexuelle Belästigung um? Sind die Zuschüsse zur Arbeit der lokalen Schwuleninitiative gestrichen worden? Die Aktionstage können als Podium dienen, diese Probleme vorzustellen und Forderungen zu entwickeln. Zentrale Bedeutung kommt guter Pressearbeit zu - euren lokalen Zeitungen ist solches gesellschaftliches Engagement sicher ein Bericht wert.

Was macht der fzs?

Der fzs vertritt ebenfalls Forderungen, wobei der Fokus klar auf der bundespolitischen Ebene liegt. Möglicherweise sind die Forderungen des fzs euren eigenen sehr ähnlich, möglicherweise sind die Schwerpunkte woanders. Egal. Ihr entscheidet, was bei euch am dringensten thematisiert werden muss, und niemand sonst!

Dennoch wäre es natürlich sinnvoll, zu wissen, was andere Student*innenvertretungen, der fzs und andere europäische Verbände planen. Und es ist natürlich im Interesse effektiver Arbeit, dass die Aktionstage bundesweit erkennbar ist - Nur so werden sie "wichtig" genug, dass man auch Mainstream-Zeitungen dazu bewegen kann, über die Kampagne, die lokalen Aktionstage und die Forderungen zu berichten. Der fzs stellt deshalb gegen einen kleinen Kostenbeitrag Materialien zur Verfügung, die ihr auf diesen Seiten finden und bestellen könnt. Außerdem sammeln und veröffentlichen wir auf diesen Seiten auch eure Programme.

Zugehörige Dateien:
Bei dem diesjährigen Vorbereitungswochenende wurde ein HowToAktionstage erarbeitet zum weitergeben, weiterentwickeln und diskutieren. Download (647 kb)
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